Die DSGVO was ist das?

Um die Allgemeine Datenschutzverordnung oder DSGVO besser zu verstehen, ist es notwendig, einen kurzen Überblick über die Gesetzgebung zum Schutz unserer Computerdaten zu geben. In Frankreich begann alles 1973, als das SAFARI-Projekt (Automated system for administrative files and the directory of individuals) von der Regierung verabschiedet wurde. Dieses Register ermöglicht es, auf der Grundlage der Kennung der sozialen Sicherheit Informationen über die Bürger in einer zentralen Datenbank zu identifizieren und abzugleichen. Dieses Projekt galt damals als skandalös und wurde ein Jahr später aufgegeben.

Die Idee der Regulierung und des Schutzes personenbezogener Daten war damals geboren und mehrere Gesetze folgten.

Am 6. Januar 1978 trat das französische Datenschutzgesetz in Kraft, das vorsieht, dass die Informationstechnologie im Dienste der Bürger stehen soll, ohne ihre Privatsphäre und ihre persönlichen Freiheiten zu verletzen. Parallel dazu wird die CNIL (Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés) gegründet, die für die Stellungnahme zu Projekten zur Verarbeitung von Daten von Behörden zuständig ist. Dieses Gesetz wird 2004 reformiert und führt den Begriff „personenbezogene Daten“ ein. 

Im Jahr 2016 wird das Gesetz für eine Digitale Republik das Datenschutzgesetz ergänzen, indem es den Schutz personenbezogener Daten verstärkt. Was die DSGVO betrifft, so wird sie 2016 von der Europäischen Union parallel zur Richtlinie „Polizeijustiz“ verabschiedet. Die DSGVO, die durch Dekret vom 25. Mai 2018 umgesetzt wurde, ergänzt die bestehenden Rechtsvorschriften in den Ländern der Europäischen Union und hat zum Ziel:

  • Unternehmen, Verwaltungen oder lokale Behörden aller Branchen mit Sitz auf dem Gebiet der Europäischen Union.
  • Unternehmen, Verwaltungen oder lokale Behörden aller Branchen, deren Tätigkeit sich an Personen richtet, die sich im Gebiet der Europäischen Union befinden.

Die DSGVO macht Unternehmen verantwortlich und muss daher Maßnahmen ergreifen, um den respektvollen und sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten zu gewährleisten. 

Die Hauptachsen, die zu beachten sind, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen, sind die folgenden:

  • Relevanz: Sammeln Sie nur die notwendigen Daten.
  • Transparenz: Informationen müssen klar sein, was die Grundlage für ein Vertrauensverhältnis ist.
  • Achtung der Rechte: Beantworten Sie so schnell wie möglich die verschiedenen Anfragen von Personen nach ihren Daten (Einsicht, Berichtigung, Löschung).
  • Kontrolle: Überwachung der personenbezogenen Daten, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Um mehr über die richtigen Reflexe zu erfahren, die man zur Einhaltung des DSGVO anwenden muss:

Ein Jahr nach seinem Inkrafttreten ist es an der Zeit, die DSGVO zu überprüfen: Die CNIL, die Kommission, die die RGPD in Frankreich gewährt, hat auf ihrer Website einen Anstieg der Beschwerden und Konsultationen festgestellt. Sanktionen wurden verhängt, ebenso wie bei Google, das im Januar 2019 mit einer Geldstrafe von 50 Millionen Euro belegt wurde. Das beweist, dass alle Unternehmen, auch die größten, beteiligt sind. 

Um mehr über die DSGVO und Ihre Konformität zu erfahren, laden wir Sie ein, die BfDI Webseite zu besuchen.

Haftungsausschluss: Alle Daten und Informationen, die in diesem Blog Post bereitgestellt werden, dienen nur zu Informationszwecken. Mediartis übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Gültigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen. Wir empfehlen Ihnen, einen Anwalt für eine rechtliche Beratung in Bezug auf die Einhaltung des Datenschutzes hinzuzuziehen.


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