Wer ist von der audiovisuellen Welt und der Unterhaltungsbranche betroffen?

Alle Profis, die mit Stimmauszügen arbeiten. Von großen Produktionsgruppen über deren Tochtergesellschaften, Subunternehmer, Agenten, Medienagenturen bis hin zu künstlerischen Leitern…

Wer ist von der audiovisuellen Welt und der Unterhaltungsbranche betroffen?

Die DSGVO basiert auf einer Logik der Rechenschaftspflicht aller Akteure, die Daten über Personen mit Sitz in der Europäischen Union verarbeiten.

Dabei werden wir uns insbesondere auf die audiovisuelle Industrie und die Unterhaltungsbranche, sowie die Hauptakteure bei der Verwaltung personenbezogener Sprachdaten konzentrieren. Im vorherigen Artikel haben wir die Beteiligung der verschiedenen Akteure der audiovisuellen Industrie erwähnt. Weltweit sind alle Fachleute, die mit Sprachextrakten arbeiten, betroffen.

  • Wichtige Produktionsgruppen mit ihren Tochtergesellschaften und Subunternehmern auf der ganzen Welt: Sie sind es, die sowohl Intermediäre als auch künstlerische Leiter beauftragen, eine große Anzahl von Voiceover-Casts für Synchronsprecher zu leiten.
  • Produktionsunternehmen mit ihren Mitarbeitern Wenn ein Unternehmen an der Besetzung oder Buchung von Akteuren beteiligt ist, tragen auch alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter oder die in den Besitz dieser Sprachdaten gelangen, ihren Teil der Verantwortung.
  • Künstlerische Leiter, registriert in eigenem Namen oder im Auftrag von Produzenten. Künstlerische Leiter, unabhängig von ihrem Status, müssen sicherstellen, dass sie über alle notwendigen Berechtigungen verfügen, um Schauspieler zu besetzen, ihre Audioauszüge zu verwenden…
  • Agenten mit ihren Mitarbeitern

Insgesamt alle B2B-Profis in der audiovisuellen Industrie (z.B. Produktionsfirmen, Produzenten, künstlerische Leiter, talentierte Agenten, etc.). Jedes Unternehmen, das mit Stimmen arbeiten kann, d.h. speichern, verarbeiten, berühren, teilen.

Die Hauptakteure haben Verträge in ihrem Besitz, und es gibt eine Vertragslaufzeit, die festlegt, wie lange ein Produktionsunternehmen das Recht hat, Auszüge (Stimmen) für ein bestimmtes Projekt zu verwerten/verwenden. Hinzu kommt die Benachrichtigungspflicht, die Verlängerung der Berechtigung/Genehmigung alle X Jahre, je nach Art des Vertrages.

Derzeit fehlt es an Klarheit und Präzision in den Verträgen über die „normale“ Betriebsdauer, die je nach Fall 2 oder 4 Jahre beträgt. Produzenten und/oder künstlerische Leiter sind verpflichtet, Zugang zu den Daten zu gewähren.

Audioausschnitte werden als Lebensläufe verschickt und wenn sie aufbewahrt werden, müssen die Hauptinhaber sie gemäß dem DSGVO bearbeiten (dies gilt für Produzenten, Produktionsfirmen, künstlerische Leiter, Medien/Werbeagenturen).

Haftungsausschluss: Alle Daten und Informationen, die in diesem Blog Post bereitgestellt werden, dienen nur zu Informationszwecken. Mediartis übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Gültigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen. Wir empfehlen Ihnen, einen Anwalt für eine rechtliche Beratung in Bezug auf die Einhaltung des Datenschutzes hinzuzuziehen.


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