Ist die GAFA von dieser Verarbeitung personenbezogener Daten betroffen?

Unterliegt GAFA der EU DSGVO?

Auf jeden Fall. Die DSGVO bietet den Rechtsrahmen für den Schutz der personenbezogenen Daten der europäischen Bürger. Die GAFA erfüllt die Kriterien von Unternehmen, die der DSGVO Richtlinie unterliegen.

Erstens richtet sich das GAFA an die europäischen Bürger, die automatisch die Einhaltung der DSGVO vorschreiben. Zweitens sind sie alle von Gebieten innerhalb der Europäischen Union aus tätig: Apple, Facebook und Google in Irland und Amazon in Luxemburg. Qualifizierte Behöreden in diesen Ländern verfolgen die GAFA Aktivitäten genau, um sicherzustellen, dass sie in Übereinstimmung mit der EU-BIPR handeln.

Die Stärke der GAFA liegt in ihrer höchsten Position und ihrer Fähigkeit, unsere Daten in aller Ruhe zu verarbeiten. Ein Beispiel für ihre Macht ist ein Bericht einer englischen Regierungskommission, der besagt, dass im Alter von 18 Jahren durchschnittlich 70.000 Daten über eine Person von der GAFA gespeichert werden.

Und wo kommt die Stimme ins Spiel? Sprachdaten werden zunehmend in der Fintech-Branche verwendet, wobei die Verwendung von Voiceprints als Authentifizierungsfaktoren akzeptiert wird. Noch krasser ist der Einsatz von persönlichen Sprachassistenten wie Apples Siri, Amazon’s Alexa oder dem Google Assistant (mehr als 1 Milliarde sind bereits nach Google installiert). Es gibt intelligente Systme, die in der Lage sind, die Stimmung des Kunden nach seinen Tönen, seinem Stress und den Rhytmen seiner Stimme zu analysieren.

Da Anwendungen nun in der Lage sind, unsere Wörter und Phrasen zu ändern (siehe Adobes Präsentation von VoCO im Jahr 2016), sind Sprachaufnahmen besonders empfindlich und ihr Störungspotenzial sollte nicht unterschätzt werden.

Mehr denn je haben wir das Recht zu verlangen, dass personenbezogene Daten, insbesondere die eigene Stimme, geschützt werden. Die DSGVO bringt diese Diskussionen auf den Tisch, eröffnet Gespräche und Debatten, die sich auf die Bedeutung des Schutzes personenbezogener Daten konzentrieren. Da wichtige Akteure der Datenerhebung wie die GAFA das Tempo vorgeben und gezwungen sind, die EU-Vorschriften einzuhalten, wie die jüngste Geldbuße von Google von 50 Mio. € Anfang 2019 zeigt, motiviert sie die Gesellschaft, mehr darüber zu erfahren, was wirklich mit ihren Daten geschieht, und zu fordern, dass sie besser geschützt wird.

Haftungsausschluss: Alle Daten und Informationen, die in diesem Blog Post bereitgestellt werden, dienen nur zu Informationszwecken. Mediartis übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Gültigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen. Wir empfehlen Ihnen, einen Anwalt für eine rechtliche Beratung in Bezug auf die Einhaltung des Datenschutzes hinzuzuziehen.


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